Donnerstag, 15. August 2013

Volksinitiative unterstützen

Liebe Mitglieder,
unser großartiger Erfolg beim Volksbegehren kann sich nun in Luft auflösen, wenn die Volksinitiative in Berlin (Pendant zum Volksbegehren in Brandenburg) scheitert. Da die Brandenburger Regierung das Handeln zum Nachtflugverbot an Berlin übertragen hat, kommt es jetzt darauf an, auch in Berlin erfolgreich zu sein. Zu diesem Zweck planen die Berliner am kommenden Samstag den 17.08. einen Aktionstag zum Stimmen sammeln.

Sie haben uns dringend um Unterstützung gebeten, so wie sie es auch bei uns getan haben.

Alle die mitmachen können:
Hier die Infos zum Aktionstag der Berliner Volksinitative unter dem Motto: "Nachtruhe ohne Fluglärm von 22 bis 6 Uhr!"

Zur Unterstützung  treffen sich Aktive aus KLM, Stahnsdorf und Potsdam am Sonnabend,

17.08.2013 um 10:00 Uhr am S- Bahnhof Zehlendorf- Teltower Damm.

Die Organisatorinnen und Ansprechpartnerinnen sind :

Christine Laslo, Mail: Christine.Laslo@t-online.de
Marietta Särve, Mail: martin2marietta@aol.com

Mittwoch, 7. August 2013

7. September, Demo am Kanzleramt

Mit dem Motto „Schall und Rauch abwählen!“ ist eine gewisse Doppeldeutigkeit da, die ähnlich wie bei dem damaligen Motto „Nicht über unsere Köpfe hinweg“ genug Spielraum lässt und den Rahmen schafft für eigene Interpretation und die Fokussierung auf Themen, die eine Rolle zur Mobilisierung in den einzelnen BI´s spielen müssen. Zur Anregung dazu ein Zitat von Ralf Müller:

„Einerseits stellen Schall und Rauch ganz real das Hauptproblem der Dreckschleuder Flugzeug dar, andererseits nimmt man weder den Bürgerprotest, noch den Umweltschutz seitens der Verkehrspolitik wirklich ernst (im Sinne von Goethes "Gretchenfrage": Name ist Schall und Rauch => Bürgerprotest und Umweltschutz sind für die Betonköpfe der Verkehrspolitik Schall und Rauch). Das gilt für alle Formen der Verkehrs-/Infrastrukturplanung und könnte daher von vielen (insbes. den Umweltverbänden) mitgetragen werden.“ 


Freitag, 31. Mai 2013

Jetzt fordert die EU ein sich an geltendes Recht bei den Flugrouten zu halten

Nach dem das Oberverwaltungsgericht zum Lärmschutz verkündet hatte, sich gefälligst an die Gesetze zu halten, kommt jetzt die EU und sagt das Gleiche über die fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung bei den Flugrouten.

Viele Bürger fühlen sich seit Jahren von den Verwaltungen belogen, getäuscht und allein gelassen. Das zu Recht, wie sich jetzt zeigt. Durch die falsche Lage des Flughafens und deren Flugrouten werden bei vielen Bewohnern die Lärmgrenzwerte erreicht. So wie es aussieht werden absurderweise viele ohne Schallschutz bleiben und eine Entschädigung erhalten. Auch die fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung für die Müggelsee-Route gehört zum Kapitel Arroganz und Trickserei. Die Verwaltung hat Zehntausende im falschen Glauben gelassen und Zuzügler falsch informiert, dass startende Jets nie über ihre Dörfer fliegen werden, obwohl sie es längst besser wusste. Krumme Routen, krumme Touren – die Umweltverträglichkeitsprüfung für die geänderten Flugrouten hat man sich gleich ganz gespart.