Montag, 29. Juni 2026

Policy brief – Groß Glienicker und Sacrower See, Juni 2026

  

Einleitung: Worum

geht‘s?

Wasser ist elementar für mensch-                             Den Policy Brief können

liches Leben, natürliche und land-                             Sie hier herunterladen:

wirtschaftlich genutzte Ökosys-

teme sowie für viele weitere ge-

sellschaftliche und wirtschaftliche

Bereiche. Der Klimawandel ver-

ändert sowohl die Verfügbarkeit

als auch die Qualität von Wasser,

insbesondere durch Veränderun-

gen der Verdunstungsrate sowie

der Häufigkeit und Intensität von

Niederschlägen und in der Folge

von Dürren oder Überschwem-

mungen. Dies birgt zahlreiche Ri-

siken für die Vielzahl gesell-

schaftlicher Bereiche, in denen

Wasser eine wesentliche Rolle

spielt.

Hier setzte das Forschungspro-

jekt „Climate and Water under

Change – CliWaC“ an. CliWaC

untersuchte das Ausmaß was-

serbezogener Risiken des Kli-

mawandels in der Region Berlin-

Brandenburg und entwickelte An-

sätze, wie diese zukünftig adres-

siert werden können. Eine von

drei Fallstudien war dabei das

hydrogeologische System des

Groß Glienicker und des

Sacrower Sees, das angesichts

des Rückgangs der Wasserspie-

gel nicht nur besonders vom Kli-

mawandel betroffen ist, sondern

durch seine Lage an der Lan-

desgrenze zwischen Berlin und

Potsdam auch aus politisch-

administrativer und gesellschaft-

licher Sicht vor besonderen Her-

ausforderungen steht.

In einem innovativen methodi-

schen Ansatz hat CliWaC sozial-

und naturwissenschaftliches so-

wie praktisches Fachwissen von

Wissenschaftler*innen und Sta-

keholdern zusammengebracht,

um Anpassungsoptionen gegen-

über den Auswirkungen des Kli-

mawandels zu entwickeln. Das

Zusammenspiel von Wasser-

haushalt und Gesellschaft am

Groß Glienicker und Sacrower

See wird dabei explizit als sozial-

hydrologisches System verstan-

den, in dem sich hydrologische

und gesellschaftliche Prozesse

auf komplexe Weise wechselsei-

tig beeinflussen.

 

 

 

Einleitung: Worum

geht‘s?

Wasser ist elementar für mensch-

liches Leben, natürliche und land-

wirtschaftlich genutzte Ökosys-

teme sowie für viele weitere ge-

sellschaftliche und wirtschaftliche

Bereiche. Der Klimawandel ver-

ändert sowohl die Verfügbarkeit

als auch die Qualität von Wasser,

insbesondere durch Veränderun-

gen der Verdunstungsrate sowie

der Häufigkeit und Intensität von

Niederschlägen und in der Folge

von Dürren oder Überschwem-

mungen. Dies birgt zahlreiche Ri-

siken für die Vielzahl gesell-

schaftlicher Bereiche, in denen

Wasser eine wesentliche Rolle

spielt.

Hier setzte das Forschungspro-

jekt „Climate and Water under

Change – CliWaC“ an. CliWaC

untersuchte das Ausmaß was-

serbezogener Risiken des Kli-

mawandels in der Region Berlin-

Brandenburg und entwickelte An-

sätze, wie diese zukünftig adres-

siert werden können. Eine von

drei Fallstudien war dabei das

hydrogeologische System des

Groß Glienicker und des

Sacrower Sees, das angesichts

des Rückgangs der Wasserspie-

gel nicht nur besonders vom Kli-

mawandel betroffen ist, sondern

durch seine Lage an der Lan-

desgrenze zwischen Berlin und

Potsdam auch aus politisch-

administrativer und gesellschaft-

licher Sicht vor besonderen Her-

ausforderungen steht.

In einem innovativen methodi-

schen Ansatz hat CliWaC sozial-

und naturwissenschaftliches so-

wie praktisches Fachwissen von

Wissenschaftler*innen und Sta-

keholdern zusammengebracht,

um Anpassungsoptionen gegen-

über den Auswirkungen des Kli-

mawandels zu entwickeln. Das

Zusammenspiel von Wasser-

haushalt und Gesellschaft am

Groß Glienicker und Sacrower

See wird dabei explizit als sozial-

hydrologisches System verstan-

den, in dem sich hydrologische

und gesellschaftliche Prozesse

auf komplexe Weise wechselsei-

tig beeinflussen.

 

Schlüsselergebnisse:

Sinkende Wasserstän-

de, steigender Nutzungs-

druck und schleppende

Verwaltungsprozesse be-

einträchtigen bereits heute

die Leistungsfähigkeit des

sozial-hydrologischen Sys-

tems der beiden Seen.

Künftige Herausforde-

rungen durch den Klima-

wandel, schädliches Nut-

zungsverhalten und fehlen-

de Governancekapazitäten

drohen die Systemresilienz

weiter zu verschlechtern.

Die gezielte Wasserein-

leitung ins Einzugsgebiet

wird als aussichtsreiche

Maßnahme zur Resilienz-

steigerung bewertet – im

Gegensatz zu umstrittenen

Entnahmebeschränkungen.

Eine bessere Steue-

rungs- und Kooperationsfä-

higkeit, besonders im Dia-

log mit der lokalen Bevölke-

rung, ist entscheidend für

eine klimaresiliente Trans-

formation des Systems.

Ju

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